Kurz informiert: Streaming-Revolte, Bad Bots, Warcraft 3 Reforged, betterCode

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Manager, Musikverlage und Anwälte von erfolgreichen Musik-Stars wie Helene Fischer, Westernhagen & Co. haben eine Initiative gestartet, um die über Audiostreaming erzielten Einnahmen gerechter zu verteilen. Laut einer heise online vorliegenden Erklärung macht sich die Allianz unter dem Motto "Fair Share" dafür stark, die übliche anteilige Abrechnung durch ein nutzungsbasiertes System zu ersetzen. Momentan kämen die Gebühren, die Kunden an Anbieter wie Spotify zahlen, in einen großen Topf und werden dann von den Streaming-Anbieter nach einem selbst festgelegten Schlüssel aufgeteilt.


Wer die Unternehmenswebseite administriert, kennt das Problem: Knapp zwei Drittel aller Zugriffe erfolgtnicht durch menschliche Nutzer, sondern durch automatisierte Systeme. Sie allein stellen jedoch noch keine Bedrohung dar, wie Tobias von Dewitz in der aktuellen iX 2/2020 erklärt, denn auch viele erwünschte Dienste verwenden Bots. Doch für 20 bis 30 Prozent des Traffics gilt: Er hat negative Auswirkungen auf die Webseite, es handelt sich um die sogenannte Bad Bots.

Käufer von Warcraft 3: Reforged können das Strategiespiel zurückgeben, um ihr Geldzurückzuerhalten. Das erklärt Blizzard in einem Eintrag auf der Support-Webseite. "Blizzard steht zur Qualität seiner Produkte und Dienste", schreibt das Unternehmen in einem kurzen Statement. Normalerweise gelten Einschränkungen beim Rückgaberecht in Bezug auf den Kaufzeitpunkt und die Spielzeit. Bei Warcraft 3 bekommen aber alle Spieler eine Rückzahlung, wenn sie diese einfordern.

Die betterCode 2020 ist die neue Entwicklerkonferenz von heise Developer, dpunkt.verlag und iX. Sie findetvom 28. September bis zum 2. Oktober in Darmstadt statt. In über 100 Sessions und Workshops soll die Veranstaltung ihren Teilnehmern einen Querschnitt zu den wichtigsten Entwicklungen bei Programmierparadigmen, Programmiersprachen und Tools sowie zu den kulturellen Verschiebungen in den IT-Abteilungen bieten. Die Besucher sollen einerseits einen pragmatischen Einblick in die zeitgemäße Softwareentwicklung und andererseits Raum für Inspiration und Kreativität abseits ihres Projektalltags bekommen.

(sy)