Kurz informiert: US-Wahlen, Apple-Produktion, AKW Fessenheim, JwInf

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Vertreter mehrerer US-Geheimdienste haben US-Abgeordnete davor gewarnt, dass Russland versuchen würde, den US-Präsidentschaftswahlkampf zu beeinflussen und eine Wiederwahl von Donald Trump zu erreichen. Das berichtet die New York Times und ergänzt, dass der US-Präsident über das Treffen verärgert gewesen sei. Der zeitliche Zusammenhang mit der Ablösung des amtierenden Geheimdienste-Direktors Joseph Maguire sei aber ein Zufall. In den Geheimdiensten und bei Beobachtern gibt es dem Zeitungsbericht zufolge nun allerdings die Befürchtung, dass die Berufung des Trump-loyalen US-Botschafters Richard Grenell zum Director of National Intelligence explizit dazu erfolgt sei, den Informationsaustausch zwischen den Geheimdiensten und dem Parlament zu verlangsamen.

Apples stark von China abhängige Lieferkette scheint langsam wieder in die Gänge zu kommen. Der wichtigste Auftragsfertiger des iPhone-Konzerns, Foxconn, kündigte an, man sei "behutsam" dabei, die Produktion in seinen wichtigsten Fabriken in China, die aufgrund der Coronavirus-Epidemie geschlossen waren, wieder anzufahren. Konkrete Angaben über das Niveau der Produktion machte Foxconn nicht. Das taiwanische Börsenmaklerunternehmen KGI schätzt einem Bericht von Reuters zufolge aber, dass die Produktion bis Ende Februar erst bei 30 bis 40 Prozent des Normalniveaus liegt.

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Umweltschützer haben den angekündigten Beginn der Abschaltung des ersten Reaktors im AKW Fessenheim begrüßt. Damit sei die Gefahr zumindest halbiert, sagte Stefan Auchter, Geschäftsführer des Bunds für Umwelt und Naturschutz Südlicher Oberrhein. Freuen werde er sich aber erst im Juni, wenn auch der zweite Block vom Netz genommen worden sei. Fessenheim ist seit 1977 in Betrieb und damit das älteste noch laufende Kernkraftwerk Frankreichs. Kritikern gilt es schon seit Jahrzehnten als Sicherheitsrisiko.

Am Montag startet der diesjährige "Jugendwettbewerb Informatik" in die erste von drei Runden. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die wenig oder noch keine Erfahrung im Programmieren haben. Der Veranstalter "Bundesweite Informatikwettbewerbe" empfiehlt die Teilnahme ab der 5. Klasse, aber auch jüngere Schülerinnen und Schüler dürfen mitmachen. Für einen ersten Eindruck von Art und Umfang der Wettbewerbsaufgaben gibt es auf der Website des Veranstalters Beispielaufgaben und Trainingsmaterial.

(igr)