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LG Electronics verbucht Zuwächse – außer bei Handys

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Im zweiten Quartal konnte LG Electronics den Nettogewinn im Jahresvergleich um 46 Prozent auf 138 Millionen US-Dollar (114 Millionen Euro) steigern. Dabei halfen gute Geschäfte mit LCD-TVs und Haushaltsgeräten, einen zweistelligen Millionenverlust der Mobilfunk-Sparte auszubügeln. Allerdings ging der Konzernumsatz im Vergleich zum zweiten Quartal 2011 um 10,6 Prozent auf 11,15 Milliarden US-Dollar zurück – was der Konzern auf das rückläufige Geschäft mit Mobiltelefonen und schwache Nachfrage im IT-Sektor zurückführt.

Die LG-Sparte Home Entertainment Company konnte laut Mitteilung ihren Betriebsgewinn im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppeln – und zwar auf 187,5 Millionen US-Dollar), wobei der Umsatz um 5,8 Prozent auf 4,76 Milliarden US-Dollar sank. Vor allem 3D-Fernseher sollen die Umsätze in naher Zukunft wieder ankurbeln.

Hingegen schrieb die Mobilfunksparte, nachdem sie zwei Quartale in Folge mit Gewinn abschließen konnte, rote Zahlen. Der Betriebsverlust betrug im zweiten Quartal annähernd 50 Millionen US-Dollar, hinzu trat ein Umsatzrückgang im Jahresvergleich von 28,5 Prozent auf 2 Milliarden US-Dollar. Dass der Anteil von Smartphones im Handygeschäft von 36 auf 44 Prozent angewachsen ist, stimmt LG optimistisch: LTE-fähige Modelle sollen von der zweiten Jahreshälfte 2012 an die Wende zum Besseren bringen. Neue Modelle sind vor allem für Europa und Nordamerika geplant – also jene Regionen, in denen Mobilfunknetze der vierten Generation bereits gut ausgebaut sind.

Einen guten Eindruck hinterließ im abgelaufenen Quartal auch die Haushaltsgerätesparte, die ihren Betriebsgewinn nahezu verdreifachen konnte und – dank der Nachfrage aus Schwellenländern – ihren Umsatz auf 2,5 Milliarden US-Dollar steigerte. Auch im Geschäft mit Klimaanlagen (LG Air Conditioning and Energy Solution Company) verzeichneten die Koreaner einen Umsatzanstieg auf nunmehr 1,28 Milliarden US-Dollar. (ssu)