CES

LG bringt webOS ins TV und 4K in OLEDs und LCDs

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Nachdem erste Gerüchte über Fernseher mit WebOS bereits in der vergangenen Woche die Runde gemacht haben, hat LG auf der CES am Montag in Las Vegas offiziell den Schleier gelüftet: Mehr als die Hälfte aller intelligenten Fernseher des koreanischen Herstellers sollen künftig mit WebOS laufen. Das ehemals von Palm entwickelte und dann von HP übernommene Betriebssystem gehört LG seit einem Jahr.

Über die Hälfte aller Smart-TVs von LG sollen künftig webOS nutzen

Sämtliche neuen Ultra-HD-TVs – zwölf werden auf der CES vorgestellt – gehen per WebOS online. Über Kooperationen unter anderem mit Netflix, YouTube und Amazon will LG künftig 4K-Inhalte bereitstellen. Netflix will laut CEO Reed Hastings noch in diesem Jahr 4K-Inhalte in Echtzeit streamen – in den USA. Mit potenziellen deutschen Partnern will LG direkt in Las Vegas verhandeln.

Fünf neue OLED-Fernseher und acht neue LCD-TVs mit LED-Backlight und Full-HD-Auflösung runden das Spektrum ab. Für seine gebogenen Riesenschirme 77EC9800, ein knapp 2-Meter-großes Ultra-HD-TV mit OLED-Display, und den 105UC9, ein 2,67-Meter LCD mit UHD-Auflösung, erhielt LG den CES Innovation Award. Etwas überraschend war die Ankündigung von LG, auch weiterhin Plasma-TVs anzubieten. In Deutschland werden das angesichts der bestehenden Energieeffizienzanforderungen aber wohl nicht allzu viele Geräte sein.

LG will neben OLEDs auch LCD-TVs biegen

Mit einer Steuerung namens HomeChat will LG künftig eine intuitive Bedienung aller im Haushalt befindlichen Geräte ermöglichen. Nutzer können ihre Geräte damit in natürlicher Sprache ansprechen beziehungsweise anschreiben, die Kommunikation läuft übers Smartphone. Der Kühlschrank soll per HomeChart ebenso vernetzt werden wie der Staubsauger. Wie und ob das funktioniert, werden wir auf der Messe ausprobieren. (uk)