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LKA-Präsident befürwortet KI im Kampf gegen Internetkriminalität

Die Datenberge bei polizeilichen Ermittlungen können kaum mehr von Menschen sinnvoll ausgewertet werden. KI soll helfen.

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(Bild: sdecoret / shutterstock.com)

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Künstliche Intelligenz (KI) müsse bei Ermittlungen gegen Internetkriminalität stärker und konsequenter eingesetzt werden, um nicht von Verbrechern im Internet abgehängt zu werden. Dieser Ansicht ist der Präsident des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg, Ralf Michelfelder.

"Immer mehr Kriminalität verlagert sich in den virtuellen Raum", sagte er in Stuttgart. Die Digitalisierung biete ganz neue Angriffsziele für Straftäter. Als besonderes Problem sieht Michelfelder die großen Datenberge an, mit denen die Ermittler bei der Polizeiarbeit konfrontiert sind. "Meine größte Sorge ist, dass wir die entscheidenden Informationen haben, aber sie nicht rechtzeitig finden. Wir müssen die Nadel im Heuhaufen suchen bei den riesigen Datenmengen."

Michelfelder fordert deshalb, bei der Ermittlungsarbeit stärker auf die Hilfe von KI zu setzen, um die Daten gezielter und schneller auswerten zu können. "Wir werden ohne künstliche Intelligenz nicht mehr bei der Auswertung von Daten weiterkommen. Da muss mehr passieren."

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(olb)