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LabView 6.1 als Vollversion für Mac und Linux zum Download

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Auf heise.de stehen seit gestern Abend die Linux- und Mac-Versionen von LabView 6.1 zum exklusiven Download bereit. Die Windows-Version liegt auf der Heft-DVD in c't 11/07 bei, die sich im Rahmen des Projekts c't-Lab auch intensiv mit LabView auseinandersetzt. Aus Platzgründen hatten es die beiden anderen nicht auf die DVD geschafft. Anders als noch im Artikel angegeben, liegen sie nun doch nicht auf der Website von National Instruments zum Download bereit, sondern in der E-Technik-Rubrik des Software-Verzeichnisses.

LabView ist ein grafisches Programmiersystem für die Mess- und Automatisierungstechnik, die Prozessvisualisierung sowie die Steuerungstechnik und gilt als Industriestandard in diesem Bereich. Als virtuelle Bedienelemente und Anzeigen gibt es Zeigerinstrumente, Thermometer und Digitalanzeigen, Drehknöpfe und Taster, Oszillogramme, XYDiagramme und Zeitschriebe – wobei die Konfigurationsmöglichkeiten jeder Display-Variante geradezu uferlos erscheinen. Die grafische Programmiersprache, "G" genannt, arbeitet nach dem Datenfluss-Modell.

Die Vollversion von LabView 6.1 steht exklusiv c't-Lesern zur Verfügung. Sie arbeitet stabil und schnell selbst auf älteren Rechnern, einige I/O-Spezialitäten funktionieren allerdings nicht unter Windows Vista. Die Mac-Version läuft unter alten OS-Versionen bis 9.2 und damit auch in der Classic-Umgebung auf PowerPC-Computern, aber nicht auf Intel-Macs. Die Linux-Version hat der Hersteller mit Mandrake-, Debian- und Suse-Distributionen getestet; neben mehreren RPMs liegt der Distribution auch ein Install-Skript bei. Das aktuelle LabView 8.2 kostet zwischen 1249 und 4249 Euro.

Die c't-Lab-Artikelserie wird fortgesetzt und sich auch in den nächsten Heften eingehend mit der LabView-Anwendung beschäftigen. (se)