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Laserbeamer: Projizieren ohne Lampenwechsel

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Kommt im zweiten Quartal 2012: Acers K520 mit XGA-Auflösung.

Rund 2000 Lumen hell strahlen die neuen Präsentationsbeamer von Acer (Halle 22, B24) und BenQ (Halle 15, D26, nur Fachbesucher) – also ungefähr genauso hell wie konventionelle Beamer. Der große Unterschied: Bei herkömmlichen Geräten muss nach spätestens 3000 Stunden eine neue – teure – Lampe her. Bei Acer und BenQ soll die Lichtquelle 20.000 Stunden lang halten, das entspricht bei täglich achtstündiger Nutzung einer Lebensdauer von fast sieben Jahren.

Da man nur mit LEDs noch keine (bezahlbaren) Projektoren in der 2000-Lumen-Klasse bauen kann, setzt Acer auf eine Hybridlösung mit Laser- und LED-Technik. Die Leuchtdiode kommt nur für die roten Bildanteile zum Einsatz. Fürs Blau sorgt ein Laser, für den grünen Lichtstrahl beschießt die blaue Laserdiode eine das grüne Licht emittierende Phophorschicht. Das Prinzip ähnelt stark der vor zwei Jahren von Casio vorgestellten Hybridtechnik. BenQ nutzt ausschließlich einen blauen Laser, der auf ein phosphorbestücktes Farbrad gerichtet ist. Beide Hersteller setzen für die Projektion einen DLP-Chip von Texas Instruments ein.

Kommt im April: BenQs LX60ST mit XGA-Auflösung.

Anders als bei Beamern mit herkömmlichen Lampen ist bei Lasergeräten das Bild sofort mit voller Helligkeit zu sehen, außerdem entfällt beim Ausschalten das Abkühlen. Die neuen Geräte sollen zudem mit weniger Energie auskommen als Lampenbeamer.

Der LED-Laser-Hybridbeamer Acer K520 soll eine Auflösung von 1024 × 768 Pixeln erreichen und im zweiten Quartal 2012 auf den Markt kommen – ebenso wie das Full-HD-Gerät K750 mit gleicher Technik. Die Preise stehen noch nicht fest, man müsse beim K520 allerdings mit 1500 Euro aufwärts und beim K750 mit mehr als 2500 Euro rechnen, sagte ein Acer-Sprecher auf der CeBIT.

BenQs Laserbeamer LW61ST mit 1280 × 800er-Aufösung soll im April für 2500 Euro erhältlich sein, ebenso wie der LX60ST mit XGA-Auflösung (1024 × 768). (jkj)