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Lautsprecher-Anbieter Sonos verkauft Aktie günstiger als geplant

Eigentlich sollten es zum Börsengang 17 bis 19 US-Dollar pro Aktie werden, doch nun verkaufte der Lautsprecher-Hersteller Sonos seine Aktie für 15 US-Dollar.

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Sonos

Im Wettbewerb der Anbieter vernetzter Lautsprecher setzt der US-Pionier Sonos auf Software, die den Klang an die Besonderheiten der Räume anpasst.

(Bild: dpa, Robert Schlesinger/Archiv)

Der Anbieter vernetzter Lautsprecher Sonos hat bei seinem Börsengang weniger Geld eingenommen als erhofft. Die Firma aus Kalifornien verkaufte die Aktien für 15 US-Dollar, unterhalb der zuvor angesetzten Preisspanne von 17 bis 19 US-Dollar. Sonos nahm damit rund 208 Millionen US-Dollar ein und die gesamte Firma wird zum Börsenstart am Donnerstag mit etwa 1,5 Milliarden US-Dollar bewertet. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg hatte Sonos ursprünglich eine Bewertung von 2,5 bis 3 Milliarden US-Dollar angestrebt.

Sonos, gegründet 2002, ist ein Vorreiter bei vernetzten Lautsprechern für den gesamten Haushalt. Die Firma erkannte aber recht spät den aktuellen Trend zu sprachgesteuerten digitalen Assistenten in den Geräten. Dieser neue Markt wird von Amazons Echo-Lautsprechern mit der Assistenzsoftware Alexa beherrscht, während Google und Apple auf Aufholjagd gehen. Sonos integriert inzwischen Amazons Alexa-Software in den kleinen Lautsprecher One und in die neue Soundbar Base.

Nach Zahlen vom Frühjahr wurden über 19 Millionen Sonos-Geräte in 6,9 Millionen Haushalten registriert. Die Firma rechnet für die kommenden Jahre mit einem schnell wachsenden Markt durch die verstärkte Nutzung von Musik-Streamingdiensten und Sprachassistenten. Zuletzt schrieb Sonos rote Zahlen. (axk)

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