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Leica-Mehrheitseigner steigt bei Internet-Fotoplattform "I-shot-it" ein

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Die AHK Vermögensverwaltung GmbH aus Salzburg übernimmt 25,1 Prozent der Internet-Plattform "I-shot-it". AHK ist zudem über die ACM Projektentwicklung Mehrheitsanteilseigner der Leica Camera AG, die wiederum mit der Foto-Plattform kooperiert. Die Betreiberfirma, gegründet von Hartmut Hennige, veranstaltet Fotowettbewerbe auf der Fotoplattform. Gegen eine geringe Gebühr kann jeder Interessierte vom Profi bis zum Amateur daran teilnehmen. In der Jury sitzen in der Regel international anerkannten Fotografen, bei anderen Wettbewerben entschieden die Mitglieder der "I-shot-it"-Community über die Preisträger.

Die meisten Nutzer und Besucher von "I-shot-it" kommen zur Zeit aus den USA. Klickraten im Internet (derzeit über 132.000 Visits, 1,85 Mio. Pageviews), und User-Zahlen (derzeit circa 50.000 eingetragene Mitglieder) sowie die die Menge der Fans auf der Facebook-Seite (185.000) von "I-shot-it" steigen nach Betreiberangaben immer weiter an. Andreas Kaufmann von der ACM in Salzburg, Aufsichtsratsvorsitzender der Leica Camera AG, rechnet mit hohen Wachstumsraten in den kommenden Monaten. "Die Fotografie hat in den vergangenen Jahren einen ungeheuren Aufschwung genommen. Der Wunsch, ohne Beschränkungen die eigenen Fotos in Wettbewerben einer schier unbegrenzten Anzahl von Menschen präsentieren zu können, ist sehr verbreitet.“ Die wachsende Zahl an Fans und Usern zeige, wie groß der Bedarf bei Fotografen in aller Welt sei, diesen Bedarf wolle man nun bedienen, so Kaufmann weiter.

Finanziert werden die Preisgelder aus den Gebühren, die beim Bildupload anfallen. Neben einem Preisgeld werden die Gewinner zudem mit einer Leica-Kamera prämiert. Zu den dreizehn Wettbewerbskategorien zählen derzeit beispielsweise Wildlife, Landscape, Black-and-white, Cars, Transport, Flowers, Children sowie Tierfotografie aller Art. Die Bilder können einfach hochgeladen und sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt bei den Wettbewerben eingereicht werden. Weitere Kategorien wie Street, Sports und Food sollen bald folgen.

"Viele Hobby-Fotografen und auch Profis freuen sich über unsere Plattform, weil sie hier die Anerkennung für ihre Arbeit erhalten können, die ihnen sonst oft verwehrt bleibt", erklärt "I-shot-it"-Gründer Hartmut Hennige. "Die meisten Fotowettbewerbe unterliegen strengen Richtlinien oder Beschränkungen, die viele Fotografie-Interessierte ausschließen. Bei uns aber kann jeder mitmachen. Die Jury-Mitglieder, allesamt unabhängige und renommierte Fotografen, kennen weder den Einsender noch die Kamera, mit der das Bild gemacht worden ist." Mittlerweile wurden laut Hennige rund 5 Millionen Bilder hochgeladen. Etwa die Hälfte davon wurde zu Wettbewerben eingereicht. (roh)

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