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Lenovo Smart Display: Schlaue Bildschirme dank Google-Assistenten

Lenovo hat auf der CES zwei Smart Displays mit integriertem Google-Assistenten vorgestellt. Die Echo-Show-Konkurrenten kommen mit acht und zehn Zoll Display, Kamera, Mikro und stehen auch im Hochformat.

Lenovo Smart Display: Schlaue Bildschirme dank Google Assistenten

Das Lenovo Smart Display mit Google Assistant arbeitet im Quer- und im Hochformat.

(Bild: asp)

Nach den smarten Lautsprechern bringt Google nun auch den smarten Bildschirm mit Google-Assistenten. Dazu kooperiert man verstärkt mit Partnern, die ihre Geräte unter eigenem Namen vertreiben. Einer der ersten ist Lenovo mit seinen beiden Smart Displays, die auf der CES vorgestellt wurden.

Wetterinformationen sind eine der visuellen Möglichkeiten des Google Assistenten.

(Bild: Lenovo)

Das Prinzip ist ähnlich wie beim Echo Show von Amazon, zusätzlich zur Sprachausgabe über den Lautsprecher werden weitere Informationen zur Anfrage auf dem integrierten Display gezeigt, etwa das Wetter oder Kochrezepte. Auch YouTube-Videos lassen sich problemlos abspielen. Pikant, denn beim Echo Show liegen Google und Amazon derzeit im Clinch über die Funktion.

Eine integrierte Kamera ermöglicht Video-Chats über Google Duo zu führen. Der Bildschirm dient ausschließlich dem Google-Assistenten, andere Dienste als die von Google sind nicht vorgesehen. Wie bei Amazon lassen sich aber mit "Actions" weitere Funktionen nachrüsten. Als Betriebssystem kommt Android Things zum Einsatz, Googles bislang nur als Entwicklerversion vorliegendes OS für IoT-Geräte.

Lenovos Smart Display wird es mit einem 8-Zoll-Display und 1280 × 800 Pixeln sowie einem 10-Zoll-Display mit 1920 × 1200 Pixeln geben. Die größere Version wartet mit zudem mit etwas größeren Lautsprechern mit 10 Watt Leistung auf. Die Rückseite ist entweder in dezentem Grau gehalten oder mit hellem Holzimitat bestückt, die Vorderseite ist immer weiß. Im Gegensatz zum Echo Show kann das Lenovo-Gerät auch ins Hochformat gedreht werden.

Außer einem Stummschalter fürs Mikro und Schiebeschalter für die Kamera gibt es einen Auslöser für die Kamera und Tasten für die Lautstärke. Vier Mikrofone hören dem Anwender zu, die Kamera löst mit 720 Pixel auf und schießt Bilder mit 5 Megapixeln. Die 10-Zoll-Version des Geräts wiegt 1 Kilogramm.

Im Inneren werkelt ein Qualcomm-Prozessor: Die ebenfalls auf der CES vorgestellte Smart-Home-Plattform rund um den SoC SDA 624 mit acht CPU-Kernen wurde für Android Things entwickelt und integriert bereits allerlei Hardware, die für Sprachassistenten sinnvoll sind, etwa Geräusch- und Echounterdrückung. OEMs können auf der Basis relativ schnell eigene Produkte entwickeln, die Flut der smarten Lautsprecher und Bildschirmen dürfte als schnell zunehmen.

Das kleine Lenovo Smart Display gibt es ab Juli für 200 US-Dollar, das größere für 250 US-Dollar in den USA zu haben. Ob und wann das Gerät in Deutschland startet ist unbekannt. Bis der deutsche Google Assistant die neuesten Fähigkeiten erlernt, vergehen in der Regel mehrere Monate.

Zusätzlich zur Sprachausgabe über den Lautsprecher werden weitere Informationen zur Anfrage auf dem integrierten Display gezeigt, etwa das Wetter oder Kochrezepte. – Quelle: Google

(asp)

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