Lenovo installiert Fedora 32 Workstation auf Notebooks vor

Notebook-Hersteller Lenovo installiert das Linux-Betriebssystem künftig auf Wunsch unter anderem auf dem ThinkPad X1 Gen 8 vor, um das Interesse zu testen.

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(Bild: Lenovo)

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In einem Pilotprojekt testet Lenovo in Kürze das Interesse an Linux-basierten Betriebssystemen auf den eigenen Notebooks. Der Hersteller installiert Fedora 32 Workstation optional anstelle von Windows 10 auf den Modellen ThinkPad P1 Gen 2, ThinkPad P53 und ThinkPad X1 Carbon Gen 8 vor. Käufer können Fedora 32 Workstation dann im Lenovo-Store auswählen.

Wie die Webseite Fedora Magazine berichtet, installiert Lenovo auf den Notebooks ausschließlich Open-Source-Software aus dem offiziellen Fedora-Archiv vor. Das Projekt hat der Hersteller demnach zusammen mit Red Hat in Angriff genommen. Wer ein Modell mit Quadro-Grafikchip kauft, kann den proprietären Nvidia-Treiber auf Wunsch manuell nachinstallieren.

Lenovo soll sich durch die werkseitige Installation von Fedora 32 Workstation und im Rahmen der „Linux Community Series“ künftig stärker an der Weiterentwicklung von Fedora-Distributionen beteiligen.

Im ersten Versuch bietet Lenovo das neue Betriebssystem bei einem Mix aus mobilen Workstations und einem leichten Arbeits-Notebook an. Die beiden 15,6-Zoll-Modelle ThinkPad P1 Gen 2 und ThinkPad P53 nutzen 45-Watt-Prozessoren von Intel mit bis zu sechs CPU-Kernen (Coffee Lake-H) und einem Quadro-Grafikchip von Nvidia. Das ThinkPad P53 fällt etwas dicker aus, lässt sich dafür aber auch mit einer leistungsstärkeren Quadro RTX 5000 anstelle einer Quadro T2000 konfigurieren.

Das ThinkPad X1 Carbon Gen 8 stellt Lenovos High-End-Ultrabook mit Intels Comet Lake-U (15 Watt, max. 6 CPU-Kerne) dar. Mit 14 Zoll großem Display wiegt das Notebook lediglich 1,1 Kilogramm. (mma)