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Letzte Woche der ersten Support-Phase für Windows 7

Mitte Januar 2015 beendet Microsoft den "grundlegenden Support" für Windows 7, auch Mainstream-Support genannt. Für die meisten Anwender macht das aber nichts.

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Mainstream-Support für Windows 7 endet: Locker bleiben, bitte.

Das Ende des "grundlegenden Supports" hat keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit von Sicherheitsupdates.

(Bild: Screenshot)

Windows 7 wird wie alle aktuellen Versionen zehn Jahre lang von Microsoft mit Sicherheitsupdates versorgt – also bis Januar 2020. Dieser Support ist in zwei Phasen unterteilt. Am 13. Januar 2015 geht das Produkt gemäß Microsofts Support Lifecycle vom "grundlegenden" oder "Mainstream"-Support in die Phase des "erweiterten" Supports über, auch "Extended Support" genannt. Für die meisten Anwender spielt das aber keine Rolle, denn die essentiell wichtigen Sicherheitsupdates gibt's noch weitere fünf Jahre.

Microsofts Mainstream-Support hat eine Laufzeit von fünf Jahren ab Verkaufsstart einer Windows-Version. Ist er zu Ende, schließt sich daran eine ebenfalls fünfjährige Phase von Extended Support an, während der der Hersteller nach wie vor Sicherheitsupdates herausbringt und Knowledge-Base-Einträge pflegt. Was hingegen wegfällt, ist etwa die Entwicklung neuer Features für ein bestehendes System und die Möglichkeit für kostenlose Supportanfragen. Ebenfalls gekappt wird nach Januar 2015 die Bereitstellung von Patches, die für die Sicherheit von Windows 7 gar nicht relevant sind – die also beispielsweise Abstürze beseitigen. Wie üblich macht Microsoft von dieser Regel gerne eine Ausnahme, wenn der Kunde dafür Geld auf den Tisch legt.

Das nächste Sicherheits-Supportende für ein Windows-Betriebssystem steht in gut zwei Jahren an: Im April 2017 will Microsoft Windows Vista vom Extended Support abklemmen. (jss)

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