LibreOffice 3.5.0 mit zahlreichen Detailverbesserungen

Dank überarbeiteter Funktionen soll sich die plattformübergreifende Bürosuite leichter als bisher bedienen lassen.

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Von
  • Dieter Brors

Die Document Foundation hat LibreOffice 3.5.0 für Windows, Linux und Mac OS X freigegeben. Zwar kann die neue Version der Open-Source-Bürosuite nicht mit spektakulären Neuerungen aufwarten. Dafür haben die rund 300 Entwickler, die seit der Abspaltung vom OpenOffice-Projekt an der Software mitgewirkt haben, zahlreiche Details verbessert.

Zu den Verbesserungen gehört vor allem ein Import-Filter für Visio-Dateien in Draw, sodass sich Zeichnungen wie Workflow- oder Flussdiagramme aus Microsofts Grafikprogramm jetzt auch in LibreOffice bearbeiten lassen. Die Tabellenkalkulation Calc unterstützt nun bis zu 10.000 Tabellenblätter innerhalb einer Arbeitsmappe und erlaubt neuerdings unbegrenzt viele Regeln in bedingten Formatierungen. Ein mehrzeiliges Eingabefeld vereinfacht das Editieren längerer Formeln und Texte. Durch einen neuen Dialog lassen sich in Writer Kopf- und Fußzeilen sowie Seitenumbrüche leichter als in den Vorgängerversionen einfügen und bearbeiten. Alle Neuerungen beschreibt das LibreOffice-Team auf einer speziellen Webseite.

Die Document Foundation empfiehlt die neue Version zunächst nur für den Privateinsatz. Firmen sollen mit dem Update bis zur ersten Bugfix-Version 3.5.1 warten, die bereits für März geplant ist.

Siehe dazu auch:

(db)