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LibreOffice 6.1 mit Microsoft-konformem Icon-Design

Neben neuen Symbolen bietet die neue Version des kostenlosen, plattformübergreifenden Office-Pakets weitere Neuerungen.

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LibreOffice 6.1 mit Microsoft-konformem Icon-Design

Die Document Foundation hat LibreOffice 6.1 für Windows, Linux und macOS freigegeben. Das neue Icon-Set Colibre, das in der Windows-Version standardmäßig eingestellt ist, soll das Office-Paket optisch besser an Microsofts Betriebssystem integrieren. Dabei hat sich der Designer, Andreas Kainz, an Microsofts Design-Richtlinien gehalten und hat unter anderem dieselben Farbschemen wie Microsoft Office verwendet. Beim Design der Symbole hat sich Kainz laut Document Foundation von den bestehenden Icon-Sets Breeze und Elementary inspirieren lassen. Letzteres ist auf Linux-Systemen mit Gnome voreingestellt.

Unter Windows verwendet LibreOffice 6.1 standardmäßig das neue Icon-Set Colibre, das nach Microsoft-Richtlinien gestaltet wurde.

(Bild: The Document Foundation)

Das Symbolband (Notebookbar) bleibt auch in LibreOffice 6.1 eine experimentelle Funktion, wurde aber weiter verbessert. Laut Entwicklerteam ist das Symbolband nun in Writer vollständig, in den anderen Programmen bleiben derzeit noch einige Lücken. Zu den weiteren Neuerungen gehört ein verbesserter Epub-Export-Filter, der besser als bisher mit Tabellen, Bildern, Fußnoten und weiteren Elementen zurechtkommt.

Die größte Änderung, die bislang aber erst als experimentelles Feature implementiert ist, betrifft die Datenbank Base: Statt der bisherigen Datenbank-Engine HSLQDB nutzt Base Firebird, wenn man in den Optionen die experimentellen Funktionen aktiviert hat. Bestehende Datenbanken lassen sich mit einem Assistenten migrieren.

LibreOffice 6.1 gibt es für Windows, Linux und macOS zum Download. Für den Einsatz in Firmen empfiehlt das Projekt, die bewährte Version 6.0.6 zu nutzen.

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