Lieferengpässe beschränken Notebook- und Server-Hersteller

Die Nachfrage an Notebooks und Server-Hardware ist in den vergangenen Monaten erheblich gestiegen, gleichzeitig bleibt die Produktion in Asien eingeschränkt.

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(Bild: silvabom/Shutterstock.com)

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Aufgrund der Coronavirus-Pandemie arbeiten große Teile der Bevölkerung weltweit im Homeoffice. Infolgedessen stieg in den vergangenen Monaten der Bedarf an mobilen Arbeitsgeräten, darunter insbesondere Notebooks. Die taiwanische Webseite DigiTimes zitiert Asus-Mitarbeiter, laut denen es zu Lieferengpässen kommen könnte.

Abseits der ungewöhnlich hohen Nachfrage können Hersteller die Produktion nur langsam hochfahren, um keine Infektionsherde zu riskieren. In den letzten Wochen zeigten sich bereits Verzögerungen bei Neuvorstellungen: AMD verschob die Markteinführung der mobilen Ryzen-4000-Prozessoren, Hersteller bringen nur zögerlich Modelle mit Ryzen 4000U/H und Core i-10000U/H in den Handel.

Die Einschränkungen sollen sich bis weit in das zweite Halbjahr 2020 ziehen. PCB-Hersteller stellen sich laut DigiTimes auf ein kurzfristiges Wachstum ein. Die Nachfrage soll in den kommenden Monaten deutlich abflachen und verglichen mit 2019 für einen schwachen Umsatz im Gesamtjahr 2020 sorgen.

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Ähnliche Engpässe wie bei Notebooks gibt es DigiTimes zufolge derzeit bei Servern: Sowohl die Verfügbarkeit von Komponenten als auch die Arbeitskraft seien eingeschränkt. Gleichzeitig steigt der Bedarf nach Rechenleistung, da im Homeoffice und in Anbetracht der zusätzlichen Freizeit daheim mehr Cloud-Dienste genutzt werden. (mma)