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Lime gibt in 12 Städten auf, reduziert Belegschaft

Jeder 7. Mitarbeiter des E-Tretroller-Vermieters Lime muss gehen. Aus 12 Städten, von Linz an der Donau bis Buenos Aires, verschwinden die Scooter.

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Zwei Lime-Geräte in San Francisco, der vielleicht begehrtesten Stadt unter den Tretroller-Vermietern.

(Bild: Daniel AJ Sokolov)

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Lime, Vermieter elektrischer Tretroller, reduziert seine Belegschaft um ein Siebtel. Etwa hundert Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz. Gleichzeitig wirft das Unternehmen in einem Dutzend Städten das Handtuch: In Europa ist nur Österreichs drittgrößte Stadt Linz an der Donau betroffen, in den Vereinigten Staaten sind es Atlanta, Phoenix, San Antonio und San Diego.

Hinzu kommen in Lateinamerika Bogota, Buenos Aires, Montevideo, Lima, Puerto Vallarta, Rio de Janeiro und Sao Paulo. Das berichtet Axios. Lime möchte aber durchaus neue Städte erobern und stellt in Abrede, frisches Geld zu benötigen. Vielmehr halte das Management selbst Ausschau nach Übernahmegelegenheiten.

Zudem ist es dem Unternehmen nach eigenen Angaben gelungen, die durchschnittliche Funktionsdauer der Tretroller im vergangenen Jahr von bloß sechs auf nunmehr 14 Monate zu erhöhen. Das sollte die Verluste reduzieren. Der Rückzug aus Atlanta kommt wenig überraschend, nachdem die Stadtverwaltung Atlantas das nächtliche Vermieten von E-Fahrrädern und -Tretrollern verboten hat. In Deutschland ist Lime bereits profitabel und in 15 Städten tätig.

E-Tretroller seit 2019 im öffentlichen Verkehr (22 Bilder)

Seit dem 15. Juni 2019 sind E-Tretroller, auch E-Scooter genannt, auf öffentlichen Straßen in Deutschland zugelassen. Schon wurden die ersten in deutschen Städten gesichtet.
(Bild: Lime)

(ds)