LinkedIn: Kampf gegen 21,6 Millionen Fake-Accounts

Fake-Accounts sind für das Karrierenetzwerk LinkedIn ein Problem: Alleine im ersten Halbjahr 2019 hat das Unternehmen 21,6 Millionen Versuche verhindert.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 10 Beiträge

(Bild: Peshkova / shutterstock.com)

Von
  • Eva-Maria Weiß

Auf LinkedIn sollen Geschäftskontakte geknüpft werden. Das Karrierenetzwerk hat jedoch mit einer großen Anzahl von Fake-Accounts zu kämpfen. Von Januar bis Juni 2019 wurden 19,5 Millionen Versuche, gefälschte Konten zu erstellen, registriert und verhindert. Hinzu kamen zwei Millionen Fake-Accounts, die gelöscht wurden, bevor andere Nutzer sie meldeten, und 67.000 Konten, die angezeigt wurden.

Der Großteil der gelöschten Konten konnte automatisiert entdeckt werden, also durch Künstliche Intelligenz und Machine Learning, teilt LinkedIn mit. Aber auch manuelle Beobachtungen führten zu Sperrungen. "Wir wollen sicherstellen, dass unsere Community sicher ist und Möglichkeiten bietet, Jobs zu finden, Kontakte zu knüpfen und Karrieren zu unterstützen", heißt es.

Allerdings kam vergangenes Jahr heraus, dass LinkedIn 18 Millionen Adressen von Nicht-Mitgliedern für Facebook-Werbung nutzte. Die irische Datenschutzbehörde hatte ermittelt, das zu Microsoft gehörende soziale Netzwerk beendete daraufhin das Vorgehen. (emw)