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LinkedIn will angeblich an die Börse

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Das vor allem auf Geschäftskontakte spezialisierte Social Network LinkedIn will laut Medienberichten an die Börse gehen. Voraussichtlich noch in diesem Monat wolle sich der Netzwerk-Betreiber für ein Initial Public Offering registrieren lassen, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf eine eingeweihte Person. Der Börsengang werde von den Banken J.P. Morgan Chase & Co., Morgan Stanley und Bank of America Merrill Lynch abgewickelt.

Eine LinkedIn-Sprecherin habe die "Spekulationen" nicht kommentieren wollen, hieß es. Ein Börsengang sei eine von vielen strategischen Möglichkeiten, die das Unternehmen erwäge. Laut dem Bericht wurde der Börsengang aber schon seit Monaten vorbereitet, die Entscheidung für das IPO sei im vierten Quartal 2010 gefallen.

LinkedIn hat nach eigenen Angaben gut 85 Millionen Mitglieder, hauptsächlich "Fach- und Führungskräfte". Nach den Regeln der Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) muss ein Unternehmen, das offiziell an der Börse gehandelt wird, detaillierte Finanzberichte veröffentlichen. Anteile von anderen, bei Investoren begehrten Unternehmen werde am so genannten Sekundärmarkt gehandelt – im Falle von Facebook mit Erfolg. Die SEC prüft nun, ob die Regeln für Geschäfte außerhalb des Parketts verschärft werden müssen. (anw)

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