Linkverkürzer tr.im macht doch weiter

Das US-Softwareunternehmen Nambu Networks hat nach "überwältigenden Reaktionen" den Linkverkürzungsdienst wieder aufgenommen, will aber weiter über die Zukunft von tr.im nachdenken.

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Von
  • Andreas Wilkens

Das US-Softwareunternehmen Nambu Networks betreibt seinen Linkverkürzungsdienst tr.im nun doch weiter. Der Dienst steht seit heute wieder bereit, wie einem Weblog-Eintrag zu entnehmen ist, und zwar auf "unbestimmte Zeit". Nambu hatte kürzlich den Service eingestellt, da sich kein Käufer dafür gefunden hatte und die nötige Infrastruktur nicht mehr aufrecht erhalten werden sollte. Daraufhin habe es "überwältigende" Reaktionen gegeben, die die Betreiber zur Umkehr bewogen hätten, heißt es in dem Eintrag.

Die Betreiber beteuern, dass es sich bei der vorübergehenden Schließung nicht um eine PR-Aktion handele. Sie wollen weiterhin über die Zukunft von tr.im nachdenken. Bei einem möglichen Verkauf sollen die bisher gewonnenen Daten nur in vertrauenswürdige Hände gehen. Auch rücken die Betreiber nicht von den Argumenten ab, die sie ursprünglich zum Aufgeben bewogen haben: Durch seine Entscheidung für bit.ly als voreingestellten Linkverkürzer habe der Mikroblogging-Dienst Twitter ein Monopol geschaffen. Da es persönliche Verquickungen zwischen bit.ly und Twitter gebe, sei dagegen kaum anzugehen. (anw)