Linus Torvalds empfiehlt KDE statt GNOME

Der Linux-Erfinder kritisiert vor allem die GNOME-Entwickler: Seiner Meinung nach halten sie wenig von Anwendern, denn sie behandelten die Nutzer wie Dummköpfe.

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Von
  • Christian Kirsch

Im langdauernden Streit zwischen den beiden Linux/Unix-Desktops KDE und GNOME hat sich Linux-Erfinder Linus Torvalds jetzt deutlich für KDE und gegen GNOME ausgesprochen. Torvalds geht dabei aber weniger auf die Meriten von KDE ein, sondern kritisiert vor allem die GNOME-Entwickler: Seiner Meinung nach halten sie wenig von Anwendern, denn sie behandelten die Nutzer wie Dummköpfe.

Zur Begründung führt Torvalds an, dass immer mehr Optionen aus den GNOME-Dialogen verschwänden und so die Freiheit für Anwender geringer werde. "Wenn Ihr die Anwender wie Idioten behandelt, werden nur Idioten Eure Software benutzen", sagt er voraus.

Ausgangspunkt für die Tirade war die Frage, welche Optionen in den Druckerbeschreibungsdateien (PPD, Postscript Printer Description) im Druckdialog von GNOME erscheinen sollen. Torvalds wirft den Entwicklern vor, wichtige Einstellungsmöglichkeiten mit der Begründung einfacher Benutzung nicht anzubieten. (ck)