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Linux 3.19 freigegeben: HSA-Support für AMD-Chips

Der Kernel kann nun eine AMD-Technik nutzen, die das Zusammenspiel von Haupt- und Grafikprozessor optimiert. Verbessert wurde die Unterstützung von 4k-Monitoren, RAID-5/6 mit Btrfs und PCIe-SSDs.

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Linux 3.18 freigegeben: Schlanker und flotter

Der jetzt erhältliche Linux-Kernel 3.19 unterstützt Heterogeneous Queuing – eine von mehreren Techniken der Heterogeneous System Architecture (HSA), die die Verwendung von Grafikprozessoren für Rechenaufgaben erleichtern soll. Neu sind auch Grundlagen zur besseren Unterstützung von 4k-Monitoren und der Konfiguration des Mehrschirmbetriebs.

Die Kernel-Entwickler haben zudem die RAID-5/6-Unterstützung von Btrfs verbessert. Erstmals dabei ist eine Infrastruktur, durch die sich für Server gedachte Linux-Distributionen mittelfristig auch als Switch-Betriebssystem eignen sollen. Den NVMe-Treiber haben die Kernel-Entwickler auf eine neue Infrastruktur portiert, die deutliche Leistungsgewinne beim Zugriff auf PCIe-SSDs verspricht.

Einen Überblick zu diesen und weiteren Neuerungen des Linux-Kernels 3.19 liefert ein Artikel auf heise open:

Dieser Artikel beschreibt auch einige Änderungen, die zu Aufnahme in den Nachfolger bereit liegen; der bekommt vermutlich die Versionsnummer 3.20, sofern Torvalds sich nicht auf frühere Überlegungen zurück besinnt, nach 3.19 auf 4.0 zu wechseln.

Eine ausführliche Beschreibung der in Linux 3.19 eingeflossenen Neuerungen finden Sie auch in der vierteiligen Kernel-Log-Serie "Was Linux 3.19 bringt":

  1. Dateisysteme und Storage
  2. Netzwerk
  3. Infrastruktur
  4. Treiber

(thl)