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Linux 4.13: Kernel erledigt TLS-Verschlüsselung selbst

Der Anfang September erwartete Linux-Kernel 4.13 kann die Verschlüsselung übernehmen, die etwa beim Abruf von mit HTTPS geschützten Webseiten zum Einsatz kommt. Ferner gab es einige Optimierungen am TCP-Code und verbesserte Netzwerktreiber.

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Linux 4.13 kann sich selbst um das Ver- und Entschlüsseln einer per TLS (Transport Layer Security) geschützten Datenübertragung kümmern. Das verspricht die Performance zu verbessern und soll neue Einsatzmöglichkeiten ermöglichen. Zum komplexeren und fehleranfälligen Aufbau von TLS-Verbindungen sind aber weiter Userspace-Bibliotheken wie OpenSSL nötig, auf die Anwendungen schon bislang für TLS zurückgreifen.

Details zu dieser und anderen Netzwerk-Neuerungen liefert das bei c't online publizierte Kernel-Log zur im September erwarteten Linux-Version:

(thl)

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