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Linux 4.6 freigegeben: GeForce-900-Treiber und besseres Power-Management

Einige Anpassungen im Netzwerksubsystem versprechen höheren Netzwerkdurchsatz und geringere Latenzen. Gleich eine ganze Reihe von Änderungen sollen Sicherheit und Robustheit des Linux-Kernels verbessern.

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Der jetzt erhältliche Linux-Kernel 4.6 dürfte die Akku-Laufzeit mancher Notebooks verlängern, denn die Entwickler haben die Unterstützung einiger Stromspartechniken verbessert. Neu dabei ist die Möglichkeit zum Zugriff auf das Orange File System, einem Cluster-Dateisystem, das unter anderem in Wissenschaft und Forschung eingesetzt wird.

Einige Anpassungen im Netzwerksubsystem versprechen höheren Netzwerkdurchsatz und geringere Latenzen. Gleich eine ganze Reihe von Änderungen sollen Sicherheit und Robustheit verbessern. Neu sind auch Verbesserungen zum Debugging. Damit wollen die Entwickler mittelfristig die Einsatzmöglichkeiten von Kernel Live Patching verbessern, mit dem sich Kernel-Fehler im Betrieb beheben lassen.

Zahlreiche neue und verbesserte Treiber bringen Unterstützung für die Grafikchips, die Nvidia bei GeForce-Grafik der 900er-Serie einsetzt. Der Grafiktreiber für den Raspberry Pi soll jetzt bessere 3D-Performance ermöglichen und der Xhci-Treiber beherrscht jetzt den mit USB 3.1 definierten Übertragungsmodus SuperSpeedPlus. Neu ist auch Unterstützung für den Realtek-USB-WLAN-Chip RTL8723BU oder die Force-Feedback-Funktion des Logitech-Racing-Lenkrads G920.

Details zu diesen und vielen weiteren Neuerungen von Linux 4.6 liefert ein Artikel auf c't online:

(thl)

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