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Linux 4.7 bringt neue Treiber und ist robuster gegen Angriffe

Linux 4.7 wird AMDs neue Radeon-Grafikkarten unterstützen

Der in eineinhalb oder zweieinhalb Wochen erwartete Kernel 4.7 implementiert weitere Sicherheitsfunktionen, um Angreifern und Schadsoftware ein Eindringen zu erschweren. Die neue Version verbessert zudem die Hardware-Unterstützung.

Der Mitte Juli erwartete Linux-Kernel 4.7 unterstützt rund 500 Hardware-Komponenten mehr als Linux 4.6[1]. Das ist neuen und verbesserten Treibern zu verdanken; darunter sind welche für Audio-Codecs von Realtek oder WLAN-Module von Intel, die in neuen Notebooks zum Einsatz kommen dürften. Die Kernel-Entwickler haben zudem weitere Sicherheitstechniken implementiert, um den Kernel robuster gegen Angriffe zu machen.

Details zu diesen und weiteren Neuerungen liefert ein Kernel-Log[2] bei c't online, das seit seiner letzten Erwähnung auf heise online[3] auch um eine Beschreibung der Neuerungen bei Architektur-und Infrastruktur-Code erweitert wurde. Diese Erweiterungen komplettieren den Überblick zu den Neuerungen von Linux 4.7:

Derzeit deutet vieles darauf hin, dass Linux 4.7 am 18. oder 25. Juli erscheint, sofern keine schwerwiegenden Fehler mehr auftauchen und Linus Torvalds seinem üblichen Arbeitsmuster folgt. Zum Erscheinen der neuen Version werden wir das Kernel-Log bei c't online nochmal leicht umbauen und die allerwichtigsten Änderungen am Anfang des Artikels beschreiben. (thl[5])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-3257684

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.heise.de/ct/artikel/Die-Neuerungen-von-Linux-4-6-3197968.html
[2] http://www.heise.de/thema/Kernel_Log
[3] https://www.heise.de/meldung/Linux-4-7-vermeidet-Netzwerk-Latenzen-und-unterstuetzt-SMR-Festplatten-besser-3238450.html
[4] http://www.heise.de/ct/artikel/Die-Neuerungen-von-Linux-4-7-3217845.html
[5] mailto:thl@ct.de