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Linux-Distribution Fedora 26 erleichtert Datenträgereinrichtung

Mit einem neuen Partitionierungswerkzeug im Installer geht Fedora einen seit langem immer wieder lautstark angeführten Kritikpunkt an. Ebenfalls neu: Ein MP3-Encoder und ein Nachtmodus im Gnome-Desktop.

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Linux-Distribution Fedora 26 erleichtert Datenträgereinrichtung

Das Fedora-Projekt hat die Version 26 seiner Familie von Linux-Distributionen veröffentlicht. Zu der gehört jetzt auch eine Edition, die LXQt als Bedienoberfläche nutzt. Das Fedora-Projekt zudem einen seit Jahren immer wieder angeführten Kritikpunk angegangen und ein intuitiveres Werkzeug zur Datenträgereinrichtung in das Installationsprogramm eingebaut. Details zu diesen und vielen weiteren Neuerungen liefert eine ausführliche Bilderstrecke:

Fedora 26 (15 Bilder)

Aushängeschild von Fedora ist und bleibt die "Fedora Workstation Edition". Diese Ausführung nutzt Gnome als Desktop, das bald auch bei Ubuntu wieder Standardoberfläche wird. Wie schon bei Fedora 25 erzeugt Gnome seine Bedienoberfläche standardmäßig mit Hilfe von Wayland selbst, statt auf einen X-Server zurückzugreifen.

Weitere Detail zum neuen Fedora listen die Freigabeankündigung und die dort verlinkten Webseiten auf. Der für Linux-Distributionen, macOS und Windows erhältliche Fedora Media Writer ist die einfachste Art, um einen USB-Stick zur Installation einer der neuen Fedora-Ausführungen einzurichten, denn er lädt die gewünschte Variante automatisch herunter. Alternativ können Sie die Workstation-, Server- und Atomic-Editionen auch über die Haupt-Downloadseite des Fedora-Projekts abrufen.

Eine zweite Download-Seite listet die "Spins" genannten Ausführungen, die standardmäßig Desktop-Oberflächen wie Cinnamon, KDE Plasma, LXDE, LXQt, Mate und Xfce verwenden. Eine dritte Download-Seite hält die "Labs" bereit, die Software-Zusammenstellungen für bestimmte Einsatzzwecke bereitstellen. Proprietäre Software wie Nvidias Grafiktreiber fehlen dem auf FLOSS (Free/Libre & Open-Source Software) konzentrierten Fedora, daher sind sie nur bei unabhängig von Fedora arbeitenden Projekten wie RPM Fusion erhältlich. Dort gibt es auch eine Codecs zur Handhabung einer Reihe gängiger Audio- und Video-Formate, die lizenzpflichtig sind und bei Fedora daher ebenfalls außen vor bleiben. (thl)

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