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Linux-Distribution Slackware 10.0 freigegeben

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Knapp 11 Jahre ist es nun her, dass die Version 1.0 der Linux-Distribution Slackware vorgestellt wurde: Nunmehr liegt die traditionsreiche Distribution in Version 10.0 vor. Die Entwickler haben die neue Release gut ein Jahr nach Vorstellung der Version 9.0 auch offiziell freigegeben.

Die neue Slackware kommt mit einem Linux-Kernel 2.4.26; ein vorkompilierter Kernel 2.6.7 sowie die zugehörigen Module und natürlich der Source-Code sind in der Distribution mit dabei; ein neues mktinitd sowie zugehörige Dokumentation helfen bei der Einrichtung von Slackware mit dem Kernel 2.6.7. Zudem werden Kernel-Versionen mitgeliefert, um Slackware auf allen für Linux verfügbaren Journaling Filesystems einzusetzen, etwa auf ext3, ReiserFS, JFS oder XFS. Als Desktop-Lösungen haben die Entwickler GNOME 2.6.1 und KDE 3.2.3 beigelegt, außerdem gibt es Kernel-Unterstützung für die Direct Rendering Infrastructure (DRI). Offensichtlich nach den Querelen um das XFree86-Projekt hat man sich bei Slackware für den X-Server X11R6.7 der jüngst aus dem X Consortium hervorgegangenen X.org-Foundation entschieden.

Informationen zu den Modulen und Softwareversionen in Slackware 10.0 bringt das Announcement zu der neuen Version. Details zu den Änderungen finden sich darüber hinaus im Changelog. Wer eine CD der Distribution benötigt oder auch nur das Projekt unterstützen will, kann Slackware 10.0 für 39,95 US-Dollar im Slackware-Shop kaufen; ein Slackware-Abonnement gibt es für 24,96 US-Dollar pro Ausgabe. Zum Download gibt es Slackware 10.0 vom ftp-Server des Projekts oder einem der Mirror. Die spezielle Zipslack-Version, die für Systeme mit wenig Speicherplatz geeignet ist, gibt es ebenfalls von der neuen Release; auch hier sind die Mirror-Server bereits mit dem Paket ausgestattet. Die Entwickler haben zudem auch BitTorrent-Files von Slackware 10.0 bereitgestellt. (jk)