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Linux-Distributor Mandrake in der Klemme

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Den französischen Linux-Distributor MandrakeSoft plagen zum Ausklang des Jahres finanzielle Sorgen. Das Unternehmen, das erst Ende November einen neuen Chef bekam, konnte sich zwar zuletzt über gestiegene Umsätze freuen, klagte aber über zu hohe Kosten, die die Reserven der Firma auffressen – und dann kam die Hiobsbotschaft eines Investors, der eine zugesagte Finanzspritze nun doch nicht verabreichen will.

MandrakeSoft wendet sich nun hilfesuchend an die Öffentlichkeit. Das Unternehmen hofft, dass sich die Anwendergemeinde zum Kauf weiterer Software entschließt. Auch Käufer für die zurzeit besonders günstigen Aktien oder gar doch noch ein Investor würden helfen. Er wäre erforderlich, um die "seit dem Sommer ausbleibende Überbrückung von 4 Millionen US-Dollar" zu übernehmen, um aktuelle Verpflichtungen zu begleichen und den nötigen Schub zu liefern, damit die Firma wieder profitabel wird. (dz)

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