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Linux Mint 9 mit neuen Konfigurations-Tools

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Linux Mint 9: Grüner Gnome-Desktop mit eigenem Startmenü

Die Entwickler von Linux Mint haben die Version 9 der Linux-Distribution freigegeben. Linux Mint 9 basiert auf Ubuntu 10.04 LTS, enthält aber einige selbst entwickelte Konfigurations-Tools sowie Multimedia-Codecs und Bibliotheken, die in Ubuntu aus rechtlichen Gründen fehlen. Wie Ubuntu 10.04 ist auch Linux Mint 9 eine LTS-Version mit Langzeit-Support; die Entwickler garantieren Security-Fixes und Updates bis April 2013. Der Software-Stand entspricht weitgehend dem von Ubuntu 10.04. Der Standard-Desktop präsentiert sich in Mint-üblichem Grün, die neue Ubuntu-Optik ist nur teilweise übernommen.

Der neue Software-Manager in Mint 9.

Zu den Neuerungen in Linux Mint 9 gehören ein neuer Software-Manager, der "das Beste aus dem alten Software-Manager, Gnome App-Install und Ubuntus neuem Software-Center vereinen soll". Auch das Tool zur Konfiguration der Desktop-Einstellungen wurde neu geschrieben, das Mint-eigene Startmenü überarbeitet. Ein neues Backup-Tool soll Daten und einen Teil der installierten Anwendungen so sichern, dass sie sich auch nach der Installation einer neuen Version von Linux Mint wieder zurückspielen lassen.

Linux Mint 9 enthält wieder den Wubi-basierten Windows-Installer, mit dem sich die Distribution unter Windows einrichten lässt. Mit Hilfe des USB-Creators ist es jetzt möglich, Linux Mint auf einen bootfähigen USB-Stick zu packen.

Die Distribution steht als CD- und DVD-Version in 32 und 64 Bit zum Download zur Verfügung, wobei das DVD-Image lediglich knapp 100 MByte größer ist als das CD-Image und nur einige zusätzliche Fonts und Pakete, etwa Sun Java, enthält. Die "oem"-Version entspricht der früheren Universal-Variante und enthält keine rechtlich problematischen Codecs, Bibliotheken und Treiber. (odi)

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