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Linux Mint soll künftig nur noch auf Ubuntu-LTS-Versionen aufbauen

Künftige Releases von Linux Mint sollen nur noch auf den LTS-Versionen von Ubuntu basieren, um die Entwicklung zu vereinfachen und Kapazitäten freizuschaufeln. Die Fertigstellung von Linux Mint 17 steht derweil kurz bevor.

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Statt wie bisher jeder der halbjährlich veröffentlichten Ubuntu-Versionen eine neue Ausgabe von Linux Mint folgen zu lassen, hat das Linux-Mint-Team entschieden, nur noch die alle zwei Jahre herausgegebenen LTS-Versionen von Ubuntu als Grundlage für seine Distribution zu verwenden. Das soll die Weiterentwicklung von Linux Mint beschleunigen und die Arbeit der Entwickler vereinfachen, die sich dann mehr auf die Weiterentwicklung etwa der Mint-Tools konzentrieren können.

Die nächste Linux-Mint-Version 17 "Qiana" setzt auf Ubuntu 14.04 LTS, das nun für die nächsten zwei Jahre die Paketbasis für Linux Mint bilden wird. Kleinere Point-Releases (17.1, 17.2) sollen Updates zusammenfassen und die Zeit bis zum nächsten großen Release überbrücken. Wichtige neuere Anwendungen und Funktionen werden als Backports bereit gestellt. Mint 17 wird bis 2019 mit Sicherheitsupdates versorgt. Die folgende Version Linux Mint 18 wird dann auf Ubuntu 16.04 LTS aufbauen.

Die Veröffentlichung von Linux Mint 17 steht bereits kurz bevor, Chef-Entwickler Clement Lefebvre hat die Freigabe des Release Candidates bereits angekündigt. Linux Mint 17 soll dasselbe Look&Feel wie Linux Mint 16 mitbringen, aber ein neues Mint-X-Theme erhalten. (lmd)

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