Linux-Standardisierer widmen sich dem Desktop

Der Desktop soll für Entwickler attraktiver werden, indem die Anforderungen für verschiedene Distributionen und Plattformen vereinheitlicht werden.

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Die vor gut fünf Jahren gegründete   Free Standards Group und die Linux Standard Base Workgroup (LSB) haben das Linux Standard Base Desktop Project ins Leben gerufen. Diese sowie beteiligte Unternehmen wie Adobe, IBM, Intel, HP, Novell und RealNetworks wollen zu einer Standardisierung von Bibliotheken und Anwendungsverhalten beitragen, sodass Entwicklungen für den Linux-Desktop auf allen Distributionen leichter fallen.

Wichtig sei es, beispielsweise die Installationsanforderungen zu vereinheitlichen. Ansonsten würden Anwendungsentwickler dazu gezwungen, sich auf verschiedene Plattformen und Distributionen einzustellen. Diese Komplexität will das Projekt verringern, damit unabhängige Softwareentwickler nicht vom Linux-Desktop abgeschreckt werden. Schließlich sei die Anpassung an verschiedene Umgebungen auch eine Kostenfrage. Die Entwickler sollen künftig angehalten werden, sich an Standards für Kernkomponenten des Desktops zu halten. Das Desktop-Projekt wird als Unterprojekt der Linux Standard Base installiert. (anw)