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Linux-Umsätze: Aus dem Tal in eine lichte Zukunft

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Nach zwei Jahren Wachstums ist der Verkauf von Linux-Distributionen im vergangenen Jahr um fünf Prozent auf 80 Millionen US-Dollar weltweit zurückgegangen. Damit stand das Open-Source-Betriebssystem aber nicht allein, fanden die Marktforscher von IDC heraus: Bis auf Windows sei bei allen Betriebssystemen der Umsatz im vergangenen Jahr geschrumpft. Dabei ging es Linux vergleichsweise besser als den anderen, die Verluste erleiden mussten.

Unter den Linux-Distributionen habe Red Hat weiterhin eine starke Stellung, während Red Flag aus China und die brasilianische Conectiva "starke Beiträge" geliefert hätten, heißt es in einer Untersuchung von IDC. Trotz des Rückgangs sehen die Marktforscher eine positive Zukunft für Linux. In den kommenden fünf Jahren werde der Umsatz in dem Bereich auf 280 Millionen US-Dollar ansteigen.

Linux sei trotz des oft unkonventionellen Vertriebswegs inzwischen zu einer der Hauptalternativen auf dem Markt der Betriebssysteme geworden, da es frei verfügbar sei und niedrige Kosten verursache, meint IDC. Zudem komme Linux oft im Paket mit anderer Software wie Samba, Apache, MySQL oder PostgreSQL daher, die eine hochfunktionale und Kosten sparende Arbeitsumgebung ermöglichten. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam kürzlich die Robert Frances Group, die Linux als Preisbrecher im gewerblichen Einsatz auf Servern sieht. (anw)

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