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Linux-Videorecorder in zweiter Auflage

Der von Klaus Schmidinger entwickelte Video Disk Recorder (VDR) ist seit Sonntag in der Version 1.2 erhältlich. Die Software verwandelt einen mit einer DVB-Karte bestückten Linux-PC in einen digitalen Videorecorder, für Kabel (DVB-C), Satellit (DVB-S) oder terristrischen Empfang (DVB-T). Nach rund einem Jahr Entwicklungszeit steht nun eine neue, stabile Version bereit. Zwei Erweiterungen stechen besonders hervor: Über Plugins lässt sich die Software ohne die bisher nötige Patcherei erweitern und dank jüngerer Treibererweiterungen kann sie gleichzeitig aufnehmen und wiedergeben (time shift), selbst wenn nur eine DVB-Karte im System steckt. Damit kann der digitale Videorekorder nicht nur die aktuelle Aufnahme zeitversetzt abspielen sondern beliebige, bereits aufgezeichnete Videos wiedergeben. Alternativ kann der Benutzer auch auf ein Programm wechseln, das auf derselben Transponderfrequenz wie die Aufnahme ausgestrahlt wird.

Zusätzlich zu diesen großen Neuerungen hat die Software auch jede Menge Feinschliff erfahren, so zum Beispiel für CA-Module zum Empfang verschlüsselter Programme und für die Fernbedienung, die sich über Plugins erweitern lässt. Die Details hat der Autor im Changelog zusammengetragen. Eine Liste der Plugins findet sich ebenfalls dort; sie reicht von praktischen Erweiterungen für die Programmierung des Videorekorders über das Web-Fernsehprogramm von FAST bis hin zu MP3-, (S)VCD- und DVD-Abspielhilfen und einer Darstellung der Linux-Konsole auf dem TV-Bildschirm. Manche zusätzliche Erweiterung braucht jedoch immer noch Patches an den VDR-Quelltexten selbst. Entsprechend füllt sich schon jetzt die Liste der Funktionen für die nächste Version ... (ps/ct) (ju)

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