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Linux auf dem Desktop: Ubuntu, Gnome und Firefox

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Die Ergebnisse der alljährlich stattfindenden Umfrage von DesktopLinux.com liegen vor. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr haben mehr als doppelt so viele Teilnehmer (38.500) abgestimmt.

Ubuntu konnte sich als beliebteste Desktop-Distribution mit 30 Prozent der Stimmen behaupten, OpenSuse hat sich mit 19,6 Prozent auf den zweiten Platz vor Debian und diversen Ablegern mit 14 Prozent der Stimmen geschoben. Zusammen mit den Stimmen des Suse Linux Enterprise Desktops klettert Suse Linux über die 20-Prozent-Marke. Der vierte Platz geht mit 9% an Fedora/Red Hat, das damit Gentoo (7 Prozent) in der Beliebtheit überholt hat.

Eine Überraschung gab es bei den Arbeitsumgebungen: Lagen Gnome und KDE letztes Jahr noch nahezu gleichauf, konnte sich Gnome mit einem Vorsprung von 10 Prozentpunkten ganz klar von KDE mit 35 Prozent absetzen. Xfce (8 Prozent) behauptete seinen dritten Platz; von den einfachen Fenstermanagern kam keiner über 4 Prozent. Den Spitzenplatz unter den Browsern nimmt Firefox mit 60 Prozent ein, Konqueror (14 Prozent) und Opera (12 Prozent) folgen abgeschlagen auf dem zweiten und dritten Platz. Für Mail greifen die Nutzer immer noch bevorzugt zu Thunderbird (37 Prozent), doch der Gnome-Mailer Evolution ist ihm mit 32 Prozent der Stimmen dicht auf den Fersen. Auf dem dritten Platz liegt nach wie vor das KDE-Programm KMail (17 Prozent).

Von den Anwendern, die auf Windows-Software nicht verzichten können, greifen die meisten zum "Windows-Emulator" Wine (44 Prozent). Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die Virtualisierungslösungen VMware (27 Prozent) und Virtual Box (8 Prozent). Nur wenige Anwender setzen die kommerziellen Wine-Ableger Cedega (6 Prozent) und Crossover Office (5 Prozent) ein. (amu)

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