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Linux soll auf die Xbox 360

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Kurz nach dem Start der Xbox 360 hat sich nun das Projekt Free60 der Portierung von freien Betriebssystemen wie Linux oder Apples Mac-OS-X-Systemkern Darwin auf Microsofts brandneue Spielkonsole verschrieben. In einer ersten Phase sammeln die Betreiber Information zu allen Aspekten rund um Sicherheitsmechanismen der Xbox-Hardware auf PowerPC-Basis mit Grafikchip von ATI.

Bereits für den Vorgänger hatten diverse Gruppen Reverse Engineering betrieben und zuerst durch einen Austausch des ROM-Bootloaders, danach sogar ohne diesen Hardwareeingriff Linux auf der Xbox zum Laufen gebracht. Nun beschäftigen sich erneut einschlägige Seiten wie XBoxHacker mit den Innereien der Spielekisten.

Über die Sicherheitsmechanismen ist bereits einiges zu erfahren: So soll das Flash-ROM verschlüsselt sein und der passende öffentliche Schlüssel sich in der CPU befinden. Das genaue Verfahren beschreibt einer der Xbox-Hacker in einem PDF-Dokument. Außerdem authentifiziert und überwacht ein sogenannter Hypervisor den Zustand des laufenden Kernels. (mhe)