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Linux- und Mac-OS-X-Treiberpaket Gutenprint 5.2.1 verbessert Druckerunterstützung

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Die Entwickler des Gutenprint-Projekts haben die Version 5.2.1 der vormals Gimp-Print genannten Druckertreibersammlung für Linux- und Mac OS X veröffentlicht. Die neue Version spricht genau wie ihre bei allen modernen Linux-Desktop-Distributionen enthaltenen Vorgänger Drucker von zahlreichen verschiedenen Herstellern an. Laut den ausführlichen Release Notes unterstützt Gutenprint 5.2.1 insgesamt 655 Drucker mehr als die Version 5.0.0 – bei 468 davon handelt es sich jedoch um S/W-Laserdrucker, um die sich teilweise der komplett neu geschriebene PostScript-Treiber kümmert; einige Laserdrucker stammen zudem von im hiesigen Markt eher unbekannten Herstellern.

Für Desktop-Anwender hingegen dürfte die neue Unterstützung für 175 Tintenstrahldrucker wichtiger sein – darunter alleine 134 Geräte von Epson, die vornehmlich in den letzten zwei Jahren vorgestellt wurden. Die bislang eher rudimentäre Unterstützung für Canon-Drucker wurden erheblich verbessert und spricht nun 41 Geräte mehr als zuvor an; darunter finden sich zahlreiche Geräte aus Canons Pixma-Serie, die sich mit Open-Source-Treibern bislang häufig nicht (vernünftig) in Betrieb nehmen ließen. Erstmals spricht Gutenprint mit der Version 5.2.1 zudem 12 Thermosublimationsdrucker von Canon, Compaq, Fujifilm, Lexmark, Kodak, Olympus, Shinko und Sony an. Details zu den neu unterstützten Druckern finden sich im Abschnitt "New Printers Supported since Gutenprint 5.0" der Release Notes; die Liste auf der Projekt-Homepage haben die Entwickler noch nicht aktualisiert.

In den eineinhalb Jahren, in denen die Gutenprint-Entwickler die für den stabilen Einsatz gedachte Versionsreihe 5.2 in der 5.1er-Serie vorbereitet haben, integrierten die Programmierer zudem zahlreiche Änderungen, die die Ausgabe-Qualität und -Geschwindigkeit verbessern – das wird besonders häufig im Zusammenhang mit den von Gutenprint traditionell recht gut unterstützten Tintenstrahldruckern von Epson genannt. Zudem kennt Gutenprint nun mehr Ausgabeformate als zuvor und beherrscht auf mehr Geräten den randlosen Druck; entfernt haben die Programmierer hingegen die Unterstützung für Mac OS X 10.2 und Gimp 1.2.

Siehe dazu auch:

(thl)

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