LinuxTag: Apple zeigt Mac OS X in Verbindung mit Open Source

Der Computer- und Softwarehersteller gewährt unter anderem Einblicke in Entwicklungsumgebungen für X11-Anwendungen und Datenbanken und zeigt -- für kurze Zeit -- auch den neuen G5.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 392 Beiträge
Von
  • Oliver Lau

Auch Apple ist auf dem LinuxTag 2003 präsent. Am ersten Tag der Messe zwischen 10:30 und 15:00 Uhr können Besucher den neuen G5 am Stand F20 bestaunen. Die gesamte Messe hindurch führt der Software- und Computerhersteller, der auf dem LinuxTag die Apple-Beratungszentren unterstützt, die zu Mac OS X mitgelieferten Developer Tools vor. Dazu gehören unter anderem der Project Builder, der Interface Builder und die wichtigsten Programmierschnittstellen (APIs), vor allem zum X11-Server. Außerdem demonstriert Apple, wie Macs in heterogenen Netzwerken administriert werden können. Als Beispiel dient die Einbindung eines Mac OS X-Servers in ein Netzwerk aus Windows- und Linux-Servern. Auch Softwareinstallation über das Tool Fink wird ein Thema auf dem Messestand sein.

Die Verantwortlichen bei Apple, betonen Firmenvertreter, integrieren seit der Einführung des auf Unix basierenden Mac OS X das Open-Source-Entwicklungsmodell in ihre eigene Softwarestrategie. Herausgekommen sind beispielsweise der unter der Apple Public Source License (APSL) erhältliche Darwin Streaming Server oder die Netzwerktechnik Rendezvous, die auf Standard-Protokollen wie IP, ARP und DNS aufsetzt.

Den engen Kontakt zu universitären Einrichtung schreibt Apple nach eigenen Angaben groß. Vor diesem Hintergrund sind die in von den Unis in Eigenregie geführten Apple-Beratungszentren entstanden, die als Schnittstelle einer Universität oder eines Institutes zum Education-Team von Apple Deutschland fungieren. Sie sind Ansprechpartner für alle Macintosh-Anwender bei Hard- und Softwarefragen. Apple informiert die Beratungszentren im Gegenzug über die neuesten Entwicklungen und stellt ihnen eine Plattform zur Verfügung, die ihnen den Know-how-Transfer ermöglicht.

Der LinuxTag ist Europas größte GNU/Linux-Messe, die Entwickler freier Software mit Entscheidungsträgern und Fachleuten der IT-Branche bei Vorträgen und Kongressen zusammenbringt. Die Veranstaltung findet vom 10. bis 13. Juli 2003 im Messe- und Kongresszentrum Karlsruhe statt. (ola)