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LinuxTag: Bundesregierung hebt Bedeutung von Open Source hervor

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Die Bundesregierung hat die Bedeutung von freier und Open-Source-Software wie Linux hervorgehoben: "Freie Software trägt dazu bei, neue Arbeitsplätze in kleinen wie großen IT- Unternehmen zu schaffen", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesinnenministerium Ute Vogt am Donnerstag beim LinuxTag in Karlsruhe: "Open-Source-Software ist ein wichtiger Innovationsfaktor für den Standort Deutschland". Auch biete Open Source gerade "der jungen Generation die Möglichkeit, technisches Know-how und Kreativität in einem rasant wachsenden Zukunftssektor miteinander zu verbinden".

"Wir bekennen uns zu offenen Standards und zur Vielfalt in der Software-Landschaft der Behörden, weil durch den Wettbewerb um beste Lösungen Qualität und Innovationen gefördert werden", sagte Vogt, die auch Vorsitzende der SPD in Baden-Württemberg ist. Nach ihren Angaben hat die Bundesverwaltung schon früh auf Open-Source-Produkte gesetzt. Seit den 90er Jahren fördere das Innenministerium den Einsatz freier Software in der öffentlichen Verwaltung.

Bundesinnenminister Otto Schily hat wie schon im Jahr zuvor die Schirmherrschaft über den LinuxTag übernommen, zu dessen Hauptthemen in diesem Jahr die Zusammenarbeit von Kommunen bei der Entwicklung und Anwendung von Software gehört. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist auf der Messe vertreten und stellt seine Vorhaben bei bei Open Source sowie eigene Open-Source-Lösungen vor. (jk)