LinuxTag: Univention Absolventenpreis verliehen

Anlässlich der Eröffnung des diesjährigen LinuxTag wurden in Berlin die Preisträger des Univention Absolventenpreises geehrt.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen
Von
  • Oliver Diedrich

Anlässlich der Eröffnung des diesjährigen LinuxTag wurden in Berlin die Preisträger des Univention Absolventenpreises geehrt. Mit dem bereits zum fünften Mal vergebenen Preis fördert der Bremer Software-Hersteller Abschlussarbeiten aus Hochschulen, die einen Beitrag für die Verbreitung von Open-Source-Software in Unternehmen leisten.

Der erste Preis, dotiert mit 2000 Euro, ging Martin Schobert für seine Diplomarbeit "Softwaregestütztes Reverse-Engineering von Logik-Gattern in integrierten Schaltkreisen". Schobert, der am Institut für Informatik der Humboldt-Universität zu Berlin studiert hat, entwickelte in seiner Arbeit die freie Software Degate, die Forscher beim Reverse Engineering integrierter Schaltungen unterstützt und die bereits erfolgreich in ersten Projekten eingesetzt wurde.

Mit dem zweiten Preis in Höhe von 1000 Euro wurde Dominik Leibenger ausgezeichnet. Der Informatik-Student an der Uni Paderborn hat in seiner Masterarbeit "Vertrauliche Versionsverwaltung mit Subversion" ein Zugriffsrechtesystem für die Versionsverwaltung Subversion entwickelt, das die Vertraulichkeit abgelegten Dokumente auch gegenüber dem Systemverwalter garantiert. Diese Arbeit wurde zudem mit dem mit 1000 Euro dotierten Cloud-Sonderpreis von Univention ausgezeichnet.

Der dritte Preis in Höhe von 500 Euro ging an David Saile von der Universität Koblenz-Landau. Saile hat in seiner Diplomarbeit "MapReduce with Deltas" den zur Analyse großer Datenmengen genutzten MapReduce-Algorithmus so angepasst, dass erneute Analysen über einen lediglich geringfügig geänderten Datensatz erheblich schneller ablaufen, und seinen Algorithmus mit Hadoop getestet. (odi)