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Litauen: Hacker veröffentlichte angeblich Fake News bei Nachrichtenagentur BNS

Nachdem auf der Website der litauischen Nachrichtenagentur BNS eine Falschmeldung über einen Senfgasangriff auf US-Soldaten erschien, geht BNS von einem Hackerangriff aus. Man habe eine rechtswidrige Nutzung eines Administratorkontos festgestellt.

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(Bild: dpa, Karl-Josef Hildenbrand/Symbol)

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Die baltische Nachrichtenagentur BNS sucht weiter nach dem Urheber einer gezielten Falschmeldung, wonach US-Truppen in Lettland mit Senfgas vergiftet worden seien. Diese "Fake News" war von Unbekannten auf der Webseite von BNS veröffentlicht worden. Die Agentur hat sich deshalb an die litauische Generalstaatsanwaltschaft gewandt, wie BNS am Donnerstag mitteilte. BNS ist die größte Nachrichtenagentur in den baltischen Staaten.

BNS ist nach eigenen Angaben vermutlich Opfer einer Cyberattacke geworden. Eine Prüfung habe der Agentur zufolge eine rechtswidrige Benutzung des Administratorkontos des Programms ergeben, mit dem die litauische BNS-Webseite verwaltet und gepflegt wird. Darüber war die gefälschte Meldung am Mittwoch ins System gestellt worden. Die Server des Netzwerks der in Estland, Lettland und Litauen tätigen Agentur waren erst im Januar von Hackern angegriffen worden. (mho)