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Livebilder kleiner verpackt

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Der Netzwerkkamera-Hersteller Mobotix stellt anlässlich der Photokina in Köln (28. 9. bis 3. 10.) sein neues und zum Patent angemeldetes Video-Kodierverfahren MxPEG vor. Es benötigt im Vergleich zum Motion-JPEG-Standard zur Datenübertragung nur ein Drittel der Netzwerk-Bandbreite und soll dennoch eine sehr hohe Bildqualität bieten. Mobotix hat das lizenzfreie MxPEG-Verfahren entwickelt, um die Live-Bilder seiner Kameras selbst bei einer hohen Auflösungsstufe (12 Bilder pro Sekunde, 640 × 480 Bildpunkte, 70 Prozent JPEG-Qualität) ohne übermäßige Netzwerk-Belastung (nur 1,5 Megabit pro Sekunde) zu übertragen. Großformatige Videoströme können so problemlos über bestehende Netzwerke oder das Internet versendet werden.

Gegenüber dem MPEG-Standard, der zur Offline-Komprimierung von Spielfilmen entwickelt wurde, ist MxPEG auf Live-Kameras optimiert. Deshalb beträgt beim Mobotix-Verfahren die Verzögerungszeit zwischen Realbild und Bild-Anzeige weniger als 200 ms. Zusätzlich bietet MxPEG ein lippensynchrones Audio auch im Browser. MPEG-Aufnahmen haben dagegen eine Reaktionszeit von bis zu einer Sekunde. (cm)

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