Menü

Lotus Sametime 7.5.1 mit Mac-Client und Linux-Server

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 3 Beiträge

IBM stellt eine neue Version der Instant-Messaging- und Web-Conferencing-Plattform Sametime fertig. Die Software kann bereits von Business Partnern und Passport-Advantage-Kunden heruntergeladen werden.

Die größten Neuerungen sind der lange erwartete Linux-Server und eine auf Lotus Expeditor basierender Client für Mac OS X. Expeditor ist IBMs Distribution der Eclipse Rich Client Platform. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe von Detailverbesserung für die Windows- und Linux-Clients.

Sametime 7.5.1 bietet jetzt neben Audio- auch Videochats an. Ein mit horizontalen oder vertikalen Reitern versehenes Fenster zeigt mehrere Chats gleichzeitig an. Präsenzinformationen werden auch in Microsoft Outlook und Office angezeigt, sodass man von dort aus direkt einen Chat oder eine Konferenz starten kann.

Wenn während eines Chats einer der Partner offline geht, dann bietet Sametime dem anderen an, eine Antwort per Mail zu schreiben. Dort wird automatisch das bisherige Gespräch eingefügt. Umgekehrt kann man einen Chat auch als "off the records" deklarieren, sodass er nicht in der Chat-Historie der anderen Seite auftaucht oder dort gespeichert werden kann. Das verhindert natürlich nicht, dass der Kommunikationspartner Screenshots anlegt.

Sametime 7.5.1 ermöglicht es, Teile des Bildschirms als Screenshot zu versenden und diesen vorher mit Anmerkungen zu versehen. Will man eine Anwendung während der Benutzung zeigen, so benötigt man eine Web-Konferenz, die sich nun auch auf den gesamten Bildschirm erweitern lässt. Die andere Seite sieht dann nur noch den gesendeten Bildschirm, etwa wie bei einer Powerpoint-Präsentation.

Der neue Mac-Client hat in diesen Bereichen noch einige Einschränkungen. Laut IBM kann er nicht an Video-Chats und bei einer Web-Konferenz weder per Audio und Video teilnehmen noch seinen eigenen Bildschirm senden. (vowe)

Anzeige
Anzeige