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Lotus gibt die Portal-Software K-station frei

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Zur Lotusphere in Berlin kündigte Lotus ein Portal mit dem Namen K-station an – eine Art erster Teillieferung des Knowledge-Management-Projektes "Raven". K-station ist nun ab sofort verfügbar und steht zur Evaluierung als Download bereit. Der Lotus Discovery Server, der Content-Katalog, Expertise Locator und Knowledgemap liefern soll, wird erst im nächsten Quartal erwartet.

K-station nutzt Technologien aus Quickplace und Sametime. Mit K-station öffnet sich Lotus zudem weiter in Richtung Microsoft-Technologien. So kann der Anwender mit Hilfe des Internet Explorer sein persönliches Portal per Drag&Drop zusammenstellen. Dabei stehen ihm als Komponenten so genannte Portlets zur Verfügung, die dem Nutzer unter anderem Zugriff auf seine eigene Mail, seinen Kalender und seine Aktivitivätenliste geben. Diese Daten müssen nicht von einem Domino-Server stammen, sondern können auch von Exchange-Servern bereitgestellt werden. Neben persönlichen Portalseiten verwaltet K-station auch gemeinsame genutzte Portale.

Der K-station-Server läuft auf Windows NT und Windows 2000. Weitere Plattformen sollen 2001 folgen. Als Client unterstützt der Server Microsofts Internet Explorer ab Version 5.01. K-station kostet in den USA ohne bei Lotus übliche Mengenrabatte ab 120 US-Dollar pro Benutzer. Deutsche Preise hat Lotus noch nicht verkündet. (Volker Weber) / (jk)

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