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Lotusphere 2011: Symphony als Cloud-Office

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Mit Lotus Symphony bietet IBM den eigenen Kunden eine kostenlose Alternative zu Microsoft Office an. Kostenlos, aber nicht ohne Eigennutz: Budgets, die nicht an Microsoft fließen, lassen sich ja möglicherweise für IBM-Produkte einsetzen. Symphony läuft aktuell auf der Code-Basis von OpenOffice 3.x, ist jedoch nicht Open Source und kommt mit einem eigenen User Interface daher. Da Symphony auf Expeditor, IBMs eigener Distribution der Eclipse Rich Client Platform basiert, laufen die einzelnen Komponenten auch als Bestandteil von Lotus Notes 8.x. IBM nennt die Programme für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen dort einfach "Productivity Editors."

In IBMs Cloud-Angebot LotusLive gibt es bisher keine dieser Editoren. Dateien lassen sich hochladen und mit anderen Mitarbeitern teilen, aber man muss sie stets auf einen lokalen PC herunterladen, wenn man sie bearbeiten will. Dem will IBM nun mit einem eigenen Online-Office unter der Marke LotusLive Symphony abhelfen. Ähnlich wie bei den Angeboten von Google und Microsoft lassen sich Dokumente direkt im Web Browser bearbeiten. IBM arbeitet daran, diese Editoren um Kollaborationsfunktionen zu erweitern. So lassen sich Bereiche eines Dokumentes einzelnen Personen zur Überarbeitung zuweisen. Umgekehrt kann man seine To-Do-Liste mit Zuweisungen anderer Mitarbeiter abarbeiten.

LotusLive Symphony soll direkt nach der Lotusphere als Technical Preview auf greenhouse.lotus.com erscheinen. In der zweiten Jahreshälfte soll der Service dann allgemein verfügbar werden. (vowe)

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