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Lotusphere 2012: IBM verspricht breite Unterstützung mobiler Geräte

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"We are not picking winners", kündigt Lotus General Manager Alistair Rennie am Montag auf der Lotusphere in Orlando (US-Bundesstaat Florida) eine Kehrtwende bei der Unterstützung von Mobilsystemen an. Bisher hatte IBM stets nur auf Kundenwünsche reagiert, statt selbst auf neue Plattformen zu setzen. So kam der Support für Symbian^3 erst ein Jahr nach Vorstellung der Nokia-Geräte. Ähnlich ist es bei Windows Phone 7: Keine Anfragen von großen Kunden, kein Support. Das ändert sich nun.

Alistair Rennie verspricht mehr Unterstützung.

(Bild: heise online/vowe)

IBM wird das ActiveSync-Protokoll nicht nur für iPhone und iPad unterstützen, sondern vollständig implementieren, sodass Kunden mit BYOD-Umgebungen (Bring Your Own Device) beliebige Endgeräte nutzen können. Für das kostenlose Domino-Zusatzprodukt Traveler heißt das konkret, dass IBM noch in der ersten Jahreshälfte eine Betaversion anbieten wir, die dieses Jahr noch fertiggestellt wird. Rennie führt weiter aus: "Wir haben nullkommanull Anfragen nach Windows 8, aber wir sind sicher, dass das kommen wird, und werden es entsprechend auch unterstützen."

Auch bei anderen IBM-Produkten findet man mittlerweile eine breite Palette von mobilen Clients, etwa für Connections und Sametime. Rennie: "Wir haben dieses Jahr insgesamt 44 Releases gehabt". Er macht sich das vom ehemaligen Google-CEO Eric Schmidt auf dem Mobile World Congress 2010 ausgerufene Credo "Mobile First" zu eigen. "Wir sehen einen außerordentlichen Zuwachs an mobiler Internet-Nutzung. Obwohl wir selbst keine Consumer-Produkte haben, müssen wir unsere Kunden bei der Entwicklung mobiler Lösungen unterstützen. Das wird sich in allen kollaborativen Lösungen durchsetzen." (vbr)

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