Lotusphere: Lotus meint es ernst mit dem S in SMB

Dass IBM kleinere Unternehmen bislang kaum direkt im Visier hat, soll sich ändern: Lotus will nun auch Unternehmen zwischen 5 und 500 Mitarbeitern mit Server-Appliances und ASP-Lösungen bedienen.

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IBM's Softwaregeschäft ruht auf zwei Säulen. Großunternehmen auf der einen, und das, was IBM als klein bis mittel bezeichnet: SMB (Small and Medium Business). Großunternehmen bedient IBM weitgehend direkt, SMB dagegen durch Partnerunternehmen. Ein Riesenunternehmen wie IBM sieht jedoch bereits Unternehmen mit 1000 Mitarbeitern als klein an, und solche mit weniger als 500 tauchen schon kaum noch im Radar auf. Das soll sich nun ändern.

Lotus General Manager Mike Rhodin stellt die erste Foundations Appliance vor

Nicht die ganze IBM Software Group, aber der Teil, der unter der Marke Lotus firmiert, hat sich zum Ziel gesetzt, auch Unternehmen mit fünf bis 500 Mitarbeitern anzusprechen. Als Einstiegsprodukt wird Lotus einen Mailserver anbieten, der mit der Übernahme von Net Integration Technologies (Nitix) ins Portfolio übernommen wird. Nitix wird seine Server zunächst unverändert weiter verkaufen, soll aber noch im ersten Quartal in Lotus eingegliedert werden. Der Mailserver soll nicht das einzige Produkt bleiben. Im Laufe des Jahres soll das Angebot unter der Bezeichnung Foundations erweitert werden.

In die gleiche Zielrichtung geht auch ein Angebot, Software als Service zu konsumieren. Lotus startet dazu unter dem Codenamen Bluehouse eine geschlossene Beta, die im Laufe des Jahres zu Produkten gedeihen soll. Bislang hatte IBM das Feld der kleinen Unternehmen der Konkurrenz überlassen. Nun will sich Lotus direkt etwa dem Micosoft Small Business Server sowie vergleichbaren Online-Angeboten stellen. (vowe)