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Luft- und Raumfahrt: UTC und Raytheon wollen fusionieren

In der Luftfahrt- und Rüstungsindustrie bahnt sich eine Elefantenhochzeit an: United Technologies Corporation und Raytheon planen eine Fusion.

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UTC stellt unter anderem Cockpit-Systeme für die kommerzielle Luftfahrt her.

(Bild: Collins Aerospace)

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Der US-Mischkonzern United Technologies Corporation (UTC) will seine Luft- und Raumfahrtsparte mit dem Rüstungskonzern Raytheon zusammenlegen. Beide Unternehmen haben sich für eine Fusion auf Augenhöhe entschieden, teilten die Partner am Sonntag mit. Der Zusammenschluss soll durch einen Aktientausch vollzogen werden. Mit der Fusion, die noch unter Vorbehalt der Zustimmung von Anteilseignern und Aufsichtsbehörden steht, entstünde eine weitere Großmacht auf dem Luftfahrt- und Rüstungssektor.

UTC bringt seine Luftfahrttöchter Pratt & Whitney und Collins Aerospace in die Ehe ein. Pratt & Whitney stellt Triebwerke für Verkehrs- und Militärflugzeuge sowie Raketentechnik her. Collins Aerospace, das UTC erst Ende vergangenen Jahres übernommen hatte, liefert unter anderem elektronische Systeme und Innenausstattung für Flugzeugbauer. Der Rüstungshersteller Raytheon ist unter anderem auf Steuerungssysteme für Raketen und Drohnen spezialisiert.

Vor der Fusion mit Raytheon, die laut Mitteilung im ersten Quartal 2020 über die Bühne gehen soll, will UTC wie geplant seine beiden anderen Sparten in eigenständige Unternehmen abspalten: die Fahrstuhltochter Otis und der Klimatechnikhersteller Carrier. Das Unternehmen soll nach der Vereinigung von UTC Aerospace und Raytheon dann Raytheon Technologies Corporation heißen. (vbr)