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Lumia 925: Nokias neues Spitzen-Smartphone mit Windows Phone

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4,5-Zoll-Display mit OLED statt LCD, etwas leichter, Metallrahmen rund um das Gehäuse und verbesserte Kamera-Software – das sind die wesentlichen Unterschiede des Windows-Phone-Smartphones Nokia Lumia 925 im Vergleich zum Vorgänger, dem Lumia 920. Das 925 ist laut Nokia das innovativste Smartphone, das vor allem durch seine Kamera überzeugen soll. Laut Nokia-Managerin Joe Harlow: "The Lumia 920 just got better".

Das Lumia 925 soll vor allem durch seine Kamera-Software überzeugen.

Auf die Hardware ging Nokia bei seiner Vorstellung kaum ein, im Mittelpunkt standen die 8,7-Megapixel-Kamera und die zugehörige Software. So kommt zum Start des 925 etwa eine App von Hipstamatic, die sich besonders gut zum Teilen der eigenen Fotos eignen soll. Besonders stolz ist Nokia aber auf die eigene neue Kamera-App, Smart Camera genannt. Mit dieser App nimmt man bis zu 10 Bilder in einer Folge auf, in der App hat man sodann verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten. So kann man etwa durch das Bild laufende Personen herausrechnen, Gesichter austauschen oder einfach das beste Foto aussuchen. Alle Schritte sind nicht-destruktiv – die originalen Fotos bleiben erhalten, und die App merkt sich die bisher getätigten Bearbeitungsschritte.

Die Smart-Camera-App soll im Lauf des Jahres mit einem Lumia Amber genannten Update auch für alle anderen Windows-8-Phones von Nokia ausgeliefert werden. Das Lumia 925 wird im Juni für 600 Euro weltweit auf den Markt kommen, auch in den USA – das vor wenigen Tagen angekündigte Lumia 928 ist ein exklusives Verizon-Modell. In Deutschland wird unter anderem Vodafone das Modell anbieten.

[Update 14.05.2013 12:16]:

Nokia hat nun einige weitere technische Daten bekanntgegeben. Das Lumia 925 unterscheidet sich vom 920 nur in Details. So bleibt es bei der Display-Auflösung von 1280 × 768 (331 ppi), 2000-mAh-Akku, 1,5 GHz-Snapdragon-Prozessor mit zwei Kernen und 1 GByte RAM. Der interne Speicher beträgt 16 GByte und ist nicht erweiterbar (Vodafone kündigt jedoch eine Version mit 32 GByte Speicher an). Die Frontkamera hat eine Auflösung von 1,2 Megapixeln, die Hauptkamera 8,7. Sie wird von einem Dual-LED-Blitz unterstützt und nicht, wie von der Gerüchteküche vermutet, von einem Xenon-Blitz.

Das Gehäuse ist nicht nur leichter, sondern auch etwas dünner. Das liegt vor allem daran, dass der Drahtlos-Ladestandard Qi nicht mehr integriert ist. Wer sein 925 drahtlos laden möchte, muss für 40 Euro einen Zusatzdeckel kaufen, der einfach auf das Smartphone geklipst wird – damit dürfte es dann wieder ähnlich schwer und dick werden wie das Lumia 920.

Siehe dazu:

  • Technische Daten des Nokia Lumia 925 in der Handy-Galerie auf heise mobil

(ll)