Lycos startet Angebot mit virtuellen Servern

Ab 5,95 Euro pro Monat erhalten die Kunden eine Linux-Umgebung mit Root-Rechten und fester IP-Adresse, auf der sie mit Ausnahme von Game-Servern beliebige Software installieren können.

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Von
  • Holger Bleich

Lycos bietet in seiner Webhosting-Sparte ab sofort so genannte virtuelle Server an. Ab 5,95 Euro pro Monat erhalten die Kunden eine Linux-Umgebung mit Root-Rechten und fester IP-Adresse, auf der sie mit Ausnahme von Game-Servern beliebige Software installieren können. Einmalige Einrichtungsgebühren will Lycos vorerst nicht erheben.

Physikalisch sind wie bei VServer-Angeboten üblich mehrere Kundenpakete auf einem größeren Rechner untergebracht. Lycos hostet diese Server in seinem Pariser Rechenzentrum. Die einzelnen Linux-Umgebungen schottet der Provider mit einer selbst weiterentwickelten Version des Open-Source-Projekts Linux-VServer voneinander ab. Der Kunde kann zwischen mehreren vorinstallierten Linux-Umgebungen wählen. Im Angebot sind die Distributionen Debian Woody, Debian Sarge, Fedora Linux und RedHat 9.0.

Das kleinste Paket "VDS 256" für 5,95 Euro/Monat kommt mit 1 GByte Plattenplatz, 128 MByte fest zugewiesenem Arbeitsspeicher und 5 GByte Transfervolumen pro Monat daher. Allerdings garantiert Lycos hier nur eine Bandbreite von 256 Kbit/s, die einer Dauertransferrate von gerade mal 32 KByte/s entspricht. Für frequentierte Server-Dienste ist das Angebot folglich kaum zu gebrauchen.

Am oberen Ende der Leistungsskala rangiert der "VDS 2048" mit 20 GByte Plattenplatz, 512 MByte Arbeitsspeicher, 2048 Kbit/s garantierter Bandbreite und 150 GByte Transfervolumen für 29,95 Euro im Monat. Hier gestattet es Lycos dann auch, ressourcenhungrigere Game-Server zu installieren. Zu diesem Preis allerdings erhält man hierzulande bei mehreren Anbietern bereits dedizierte Server zur Miete. (hob)