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MS Office 2003 spielt Big Brother

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Mit der im Herbst erscheinenden neuen Version sammelt das Office-Paket im Hintergrund anonym Daten und überträgt diese in regelmäßigen Abständen auf Microsofts Server. Das Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit protokolliert Office-2003-Informationen über die Hardware-Konfiguration und darüber, welche Funktionen des Pakets wie oft benutzt werden. Auf diese Weise will Microsoft ermitteln, ob eine Funktion häufig genug benutzt wird, um sie auch in zukünftigen Versionen zu belassen.

Darüber hinaus will Microsoft regelmäßig ein Tool auf die PCs laden, um Informationen über Fehler zu sammeln, die während des Gebrauchs auftreten. Diese Daten sollen helfen, Prioritäten über Bugfixes zu setzen. Damit könne man in Zukunft praktisch absturzfreie Anwendungen entwickeln, beteuerte Eric LeVine, Group Program Manager, am Montag gegenüber US-Pressevertretern.

Außerdem wolle Microsoft mit der Funktion die Welt nicht in ein riesiges Testlabor umwandeln. Sie helfe lediglich, zu verstehen, wie die Software in der realen Welt funktioniert und wie man sie verbessern könne. Die Teilnahme sei freiwillig und es würden weder Name, Adresse noch andere persönliche Informationen gesammelt. Zudem bleibe die Funktion nach Installation von Office 2003 deaktiviert. In den ersten Tagen erscheine lediglich bis zu dreimal ein Dialog auf dem Bildschirm, der den Benutzer zum Mitmachen einlädt. (db)

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