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MSI Cubi: Mini-PC mit Broadwell-CPU und SSD

Auch MSI stellt kleine Desktop-Rechner mit Broadwell-U-Mobilprozessoren vor. Sie sind ab Werk mit SSD und RAM bestückt, manche kommen mit Windows 8.1.

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Mini-PC MSI Cubi mit Broadwell-U

Mini-PC MSI Cubi mit Broadwell-U

(Bild: MSI)

Der taiwanische Hardware-Hersteller MSI bestückt die Mini-PCs der Cubi-Familie mit Intel-Mobilprozessoren der aktuellen Generation Broadwell U. Die sparsame Technik erlaubt eine kleine Bauform: Die Gehäuse haben eine fast quadratische Grundfläche mit 11,2 beziehungsweise 11,5 Zentimetern Kantenlänge. Die Bauhöhe beträgt bei der SSD-Version 3,3 Zentimeter; mit der optionalen Erweiterung, in die eine 2,5-Zoll-Festplatte passt, sind es laut MSI 4,3 Zentimeter.

Die billigste Cubi-Version mit Celeron 3205U kostet 319 Euro – im Vergleich zu anderen Mini-PC-Barebones sieht das auf den ersten Blick sehr teuer aus. Allerdings baut MSI gleich 2 GByte RAM und eine SSD mit 128 GByte Kapazität ein, außerdem ist Windows 8.1 mit Bing vorinstalliert. Der Celeron 3205U taktet zwar höchstens mit 1,5 GHz und kennt keinen Turbo, seine Broadwell-Kerne dürften aber deutlich schneller rechnen als die der in billigen Mini-PCs üblichen Atom-Celerons.

Ob auch der Broadwell-Celeron 4K-Auflösungen über den Mini-DisplayPort und die HDMI-Buchse ausgeben kann, konnten wir im c't-Labor noch nicht testen – bei den Haswell-Versionen von Celeron und Pentium blockiert Intel diese Funktion und die Haswell-U-Typen schaffen nur 30 Hz.

Auf der sicheren Seite in Bezug auf 4K ist man mit der Cubi-Version, in der ein Core i3-5005U steckt. Ohne Betriebssystem, aber ebenfalls mit 128-GByte-SSD und immerhin 4 GByte RAM kostet dieser bisher schnellste Cubi alledings 469 Euro. Für das mittlere Modell mit Pentium 3805U verlangt MSI 329 Euro – ohne Betriebssystem, aber wiederum mit SSD und 2 GByte RAM. (ciw)